Arbeit 4.0: eine Frage der Einstellung

Die Datenbrille für den virtuellen Rundgang mit dem Geschäftskunden liegt bereit. Daneben steht ein frisch ausgedrucktes 3D-Modell, das gerade von einer Bürodrohne eingeflogen wurde. Für das Projektfinale muss der virtuelle Assistent noch die Videokonferenz am Nachmittag einberufen. So könnte Arbeit 4.0 aussehen. Was heute noch Zukunftsmusik ist, kann schon morgen Arbeitsalltag sein.

Wir alle sind umgeben von vielfältigen technologischen Innovationen, die kontinuierlich und in immer kürzeren Zyklen vorangetrieben werden. Im Zeitalter von Industrie 4.0 verknüpfen sich Software, Mechanik und Informationen dynamisch zu komplexen Systemen, die hochautomatisierte Prozesse ausführen. Vernetzte Maschinen und lernfähige Systeme eröffnen uns in vielerlei Hinsicht neue Freiräume.

Arbeit 4.0 modernisiert die derzeitigen Beschäftigungsmodelle

Maschinen lernen, das Innovationstempo steigt – und sollte idealerweise die Beschäftigten begeistern. Es ist unsere Aufgabe als Unternehmen, die Veränderungen der Arbeit 4.0 mit den Wünschen unserer Mitarbeiter in Einklang zu bringen. In Zeiten des digitalen Wandels können Vorstellungen dass selbstständige, lernende Maschinen Mitarbeiter ersetzen, Ängste hervorrufen. Veränderungen schaffen Ängste. Solche Ängste gab es auch bereits in der Zeit der ersten industriellen Revolution.

Fakt ist: Arbeit wird mobiler, kommunikativer und virtueller. Agile, digitale Methoden und Lösungen rücken immer mehr ins Zentrum unseres beruflichen Alltags. Arbeit 4.0 wird unser Arbeitsleben enorm verändern. Die interne IT schafft technisch mit Cloud Computing und Collaboration-Tools Freiraum für Flexibilität und Ortsunabhängigkeit. Die traditionelle Anwesenheitspflicht am Schreibtisch von 9 Uhr bis 17 Uhr entfällt. An ihre Stelle tritt eine Ergebniskultur, die eine immer weiter zunehmende Vernetzung der Unternehmen sowie ein Zusammenspiel von vielfältigen Kontakten über Fachgebiete und Landesgrenzen hinweg ermöglicht. Den Mitarbeitern bleibt mehr Zeit über den Tellerrand zu schauen und sich  anspruchsvolleren, interessanteren und abwechslungsreicheren Tätigkeiten zu widmen, weil Roboter und Software eintönige Routineaufgaben übernehmen. So betrachtet ist Arbeit 4.0 keine Bedrohung, sondern ist spannend und bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

Digitale Transformation bedeutet kulturellen Wandel

Unser Job wandelt sich immer mehr von Routine- zu Wissens- und Kopfarbeit. Der Zugang zu Know-how und das Teilen von Erkenntnissen entscheiden über den Erfolg in der digitalen Welt. Unternehmen müssen intern Wissen vernetzen und Weiterbildung individualisieren, um ihre Fachkräfte auf die komplexer werdende Zusammenarbeit vorzubereiten. Dies ist die wichtigste Herausforderung um den digitalen Wandel zu gestalten.

Wir bei Software AG haben uns auf Arbeit 4.0 eingestellt. Die meisten unserer Beschäftigten in Deutschland haben flexible Arbeitsmodelle. In unterschiedlichen Kompetenz-Zentren arbeiten hoch spezialisierte Experten, die ihr Wissen je nach Bedarf in verschiedenen Projekten auf der ganzen Welt einsetzen. Innovative Methoden wie das kundenzentrierte Design Thinking wenden wir selbstverständlich zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme in allen Bereichen an, nicht nur in der agilen Produktentwicklung oder im Consultingbereich. Um unseren Mitarbeitern die Sicherheit zu geben, positiv und aktiv neue Aufgaben und Tätigkeiten übernehmen zu können, bieten wir vielfältige individuelle Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Erfolg ist auch im digitalen Zeitalter das beste Employer Branding überhaupt. Bei Software AG nutzen wir die digitalen Freiräume, die sich durch Arbeit 4.0 erschließen. Die junge Generation weiß das zu schätzen und lässt sich so für unsere Technik und Produkte begeistern. Dabei verlieren wir jedoch nie aus den Augen, dass unsere Produkte von Menschen für Menschen gemacht wird und dass unser eigentlicher Erfolgsfaktor unsere Mitarbeiter sind!

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Christine Schwab

Christine Schwab

SVP Global Human Resources bei Software AG
Christine Schwab, VP Global Human Resources bei der Software AG, kam 1990 als Corporate Legal Counsel ins Unternehmen. 2011 wurde sie Head of Global Legal und General Counsel. Seit 2015 leitet sie die Personalabteilung als Head of Global Human Resources.
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