Das sind die drei wichtigsten Technologietreiber 2018

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft sind gewaltig. Sie verändert die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren, um relevant zu bleiben und mit neuen, smarten Technologien ihre Marktposition auszubauen. So entstehen neue Märkte, neue Geschäftschancen, neue Unternehmen und Ökosysteme, aber auch neue Herausforderungen. Das Tempo des Wandels ist oft überwältigend. Worauf müssen wir uns in diesem Jahr einstellen?

Niemand kann voraussehen, wie die Welt in den nächsten Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten aussehen wird. Es gibt jedoch einige Hinweise auf die Änderungen, die uns unmittelbar bevorstehen. Die folgenden Trends in der Digitalisierung werden unsere digitale Zukunft kurz- und langfristig maßgeblich beeinflussen:

  1. Softwarebasierte Plattformen werden den Maschinenbau und die Fertigungsindustrien grundlegend verändern

In der Plattformwirtschaft ist Geschwindigkeit alles, deshalb werden nur die agilsten Unternehmen erfolgreich sein. Das betrifft vor allem die Fertigungsbranche, die sich inmitten der vierten industriellen Revolution befindet. Wer sich nicht zum softwaregetriebenen Unternehmen wandelt, wird vom Markt verschwinden. Durch diese Marktbereinigung werden in jeder Branche lediglich drei Plattformen übrigbleiben, die zukünftig den Ton angeben.

  1. Intelligente Lösungen werden 2018 in der Fertigungsindustrie florieren

Plattformen für Maschinenlernen werden im produzierenden Gewerbe zum unverzichtbaren Bestandteil einer jeden Digitalisierungsstrategie. Basierend auf Echtzeit-Daten können sie Entscheidungsprozesse automatisiert abwickeln. Es wird keine guten oder schlechten Entscheidungen mehr geben, wenn diese evidenzbasiert getroffen werden. Dabei spielen das Tempo und die Qualität der Daten eine wichtige Rolle. Unabhängige Analysten schätzen, dass der Markt für Künstliche Intelligenz (KI) von 8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 auf über 47 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 wachsen wird.

  1. Die Fabrik der Zukunft wird einen digitalen Zwilling haben

Der digitale Zwilling ist mit Objekten der realen Welt und ihren Sensoren verknüpft und kann Prozesse in der Produktion reproduzieren, analysieren und prognostizieren – und zwar in Echtzeit und sehr präzise. Der Branchenanalyst Gartner erwartet, dass bis 2021 die Hälfte der großen Industriebetriebe digitale Abbildungen ihrer Fabriken erstellen – und so ihre Effektivität um bis zu zehn Prozent steigern werden.

Das neue Jahr hält viele Herausforderungen, aber auch spannende Projekt für uns bereit. Die digitale Transformation wird sowohl in der Wirtschaft als auch in der Gesellschaft eine noch größere Rolle spielen. Welche strategischen Technologietrends stehen 2018 auf Ihrer Agenda?

Lernen Sie in diesem Video bewährten Lösungen kennen, mit denen Sie die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern können!

Karl-Heinz Streibich

Karl-Heinz Streibich

CEO bei Software AG
Karl-Heinz Streibich ist Vorstandsvorsitzender der Software AG. Er ist Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Telekom AG, der Dürr AG und der Deutschen Messe AG, sowie ehrenamtlich tätig im Präsidium des deutschen IT–Verbands BITKOM und hält den Co-Vorsitz der Plattform „Digitale Verwaltung und öffentliche IT“ des Nationalen IT-Gipfels der Bundeskanzlerin. Zudem ist er Mitbegründer des deutschen Exzellenzclusters für Software.
Karl-Heinz Streibich

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