Schnellere Prozesse bei Behörden mit der eRechnung

Behörden verbindet man meist mit einer Flut von Papier und Formularen. Vor dem inneren Auge sieht man Papierstapel an Papierstapel, volle Ordner und Beamte, die versuchen die Akten zu bewältigen. Um die Digitalisierung in den Behörden voranzutreiben, beschloss das EU-Parlament die Richtlinie 2014/55/EU: Künftig sollen alle Behörden Rechnungen elektronisch empfangen und verarbeiten.

Die Vorteile liegen sofort auf der Hand: Man spart Porto, der Vorgang ist weniger aufwendig und der Papierverbrauch wird reduziert. Momentan werden schließlich noch allein in Deutschland 32 Milliarden Rechnungen per Brief versandt. Bisher verbrachten die Beamten viel Zeit damit, die gedruckten Rechnungen manuell in ihre Systeme einzufügen. Die E-Rechnungen sollen dem ganzen Aufwand ein Ende bereiten und den Bürgern und den Beamten den Alltag erleichtern.

Die Behörden müssen sich jetzt nur noch umstellen. Dazu muss ihr gesamtes Rechnungssystem digitalisiert werden, gleichzeitig muss das Verfahren aber auch rechtssicher sein. Außerdem soll das neue System mit den alten Programmen interagieren können. Denn was nützt die Umstellung auf E-Rechnungen, wenn die Beamten weiterhin die Daten manuell in die zugehörigen Systeme übertragen müssen?

Schon allein diese Kriterien bereiten Kopfschmerzen. Dann ist auch noch der Zeitplan relativ straff: Das EU-Gesetz verpflichtet Bundesministerien und Verfassungsorgane bis November 2018 umzustellen. Alle anderen Behörden haben noch bis November 2019 Zeit. Derzeit sind die Kommunen aber noch überhaupt nicht bereit für die E-Rechnung, wie ein Forschungsprojekt der Frankfurter Goethe Universität und Bonpago ergab.

Wie kann diese Herausforderung effizient umgesetzt werden? Mit einer Digitalen Plattform für E-Rechnungen! E-Rechnungs-Plattformen, die Dokumente rechtsicher transportieren und in bereits bestehenden Systemen integrieren, schaffen Abhilfe und helfen dabei EU-Richtlinien zeitnah zu erfüllen. Durch solche Plattformen gibt es bald weniger Chaos in den Behörden.

Informationen zu unserer E-Rechnungs-Plattform finden in dieser Übersicht.

Christian Zimmermann

Director Marketing bei SAG Deutschland GmbH (Software AG)
Christian Zimmermann ist im Marketing der SAG Deutschland zuständig für das Geschäft mit den Öffentlichen Auftraggebern. Zuvor war er in verschiedenen Positionen im Consulting, als Projektleiter in Kundenprojekten und im Produkt-Marketing der Software AG tätig. Christian Zimmermann studierte Wirtschaftsinformatik an der TH Darmstadt und beschäftigt sich heute schwerpunktmäßig mit den Herausforderungen der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, den User Groups der Software AG und der Modernisierung von Adabas & Natural-Applikationen.
Christian Zimmermann

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